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[Band 3.]
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des Hrn. Ioh. Bapttsta v. Boyer. 79z

Herr Marquis reisete also, ohne seine Aeltern ge-sehen zu haben, nach Toulon, allwo er zu Schiffegehen sollte, ab. Sei» Herr Vater langte einigeTage hernach auch daselbst an , und er ward aufeine gelindere Weise, als er es hatte vermuthenkönnen, mit ihm ausgesöhnet.

Drey oder vier Tage darauf gieng das Schiff,worauf er bestellet war, unter Seegel nach Algier,allwo, und zu Tunis, und Tripoli dem Herrn Ge-sandten einige Geschaffte aufgetragen waren. *)Nach einer zwcyragigen sehr glücklichen Schifffahrt,erhob sich der Wind ungemein stark, Und man sahesich genöchiget bey deii formenterischen Inseln Ankerzu legen. Da sie bey nahe acht Tage daselbst zuge-bracht, um auf guten Wind zu warten, gieng derHerr Marquis mit dem Herrn Capital» von Elairacnach J?vica, besähe diese Insel, und die Stadt aufderselben, welche er ziemlich groß, aber schlecht ge-bauet und voll von Klöstern fand, und ward vondem Herrn Gouverneur du puls einen ganzen Tagaufgehalten, und an sein Schiff wieder zurückbe-gleitet. Nachdem sich der Wind gelegt hatte,kamen sie in acht und dreyßig Stunden nahe beyAlgier an. Der Herr Marquis betrachtete dieStadt, die Regierungsart und die Sitten und Ge-bräuche dieser Republik, von welchem Allen er abernichts anmerket, welches man nicht in vielen Reise-und Erdbeschreibungen weit umständlicher und ge-- naucr sollte lesen können. Er verhehlet nicht, daß

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*) Memoires p. 4 - 70.