Band 
[Band 3.]
Seite
801
JPEG-Download
 

des Hrn. Joh. Baptista v. Boyer. 801

Aufenthalte, nach Marseille. Hier hatte sein HerrBruder eben bey seiner Ankunft die Wacheam Thore. Er gerieth in eine unerwartete Freude,bat einen seiner Freunde, seinen Posten zu vertreten,und brachte ihn in seine Wohnung. Der HerrMarquis kleidete sich um, und gieng in die Opera.Hier verliebte er sich abermals, und nahm seineGeliebte mit sich i» seine Vaterstadt. Sein Vacernahm ihn auf, als ei» guter Vater. Es schien,dcitz ihm seine Reise nach Italien, nicht misfiel.Er war im Begriff, sich, mit.dessen Einwilligung,in einen gewissen Stand zu begeben, als die be-rüchtiqte Sache des Pater Omard und derEadierealle seine Anschläge zernichteten. * )

Der Herr Marquis erzählt diese welcberuffcneSache auf eine ganz andere Weise, als man siesonst gewohnt ist zu lesen, und zwar sehr zum Vor-theil des Paters; worinn wir ihn aber nicht folgenkönnen. Unter denen obrigkeitlichen Personen, vonwelchen bey dieser Gelegenheit erstaunliche Dingegesprochen wurden, war auch sein Herr Vacer,dessen Amt verursachte, daß er öfter, als die klebrigen,am die Schaubühne kam. Der Herr Sohn be-diente sich gewisser Regungen deö Verdrusses, so erbey ihm wahrnahm, um ihn zu bewegen, daß ernicht länger in ihn dringen möchte, daß er ein Amtin dem Bürqerstande erwählen sollte; und k6 ge-lung ihm. Er muste wegen der Folgen gemel-bcter Sache eine Reise nach Pariö thun, und er

versprach

*) p. 1 66 - 17a.

N>n Gel. Europa XII Th, Eee