Band 
[Band 3.]
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des Hm. Ich. Baptista v. Boyer. 8n

erschaffene Seelen eine Rede, bannn er beweiset,daß sie gar keine Freyheit hatten, ob sie es sichgleich einbildeten. Das Schicksal wirst sie daraufdurch ein Sieb, und der Stand eines jeden kommtauf die Löcher an, wodurch sie fallen. Im vier-ten werden die Bemühungen der Gelehrten unterartigen Bildern vorgestellet. Der Verfasser saheetliche Menschen kleine Hirsekörner durch Nadel,öhre werfen, und niemand machte eö besser, alsVoltaire und pyron; Andere machten Wasserbla-sen, Andere machten den Staub zusammen, u. s. w:

Im fünften Traume werden die Methaphysikerlächerlich gemacht, sonderlich die Idealisten, undmit denen zugleich, die da einfache Wesen glauben,und diese Welt für die beste halten. Im sechstenbefindet sich der Herr Verfasser auf einem hohenBerge, wo er einen Tempel siehet aus Knochen ge-bauet; der Kütt, der die Steine zusammen vcr.band, war Blut. Inwendig sahe er eine MengeVolks in schwarzen langen Röcken, denen man im-mer vorpredigte: Ihr müßt leben und sterben fürdie Meynungen, die ihr angenommen habt. Ineinem andern Gemach war eine alte geschminkteCourtisane, deren Lieblinge an verschiedenen Tischensaßen, und Gift mischten, welches die Göttinn un-tereinandcrgoß, und den Topf bezeichnete: Gift,die Religionskriege zu unterhalten. Der Namedieses Weibes hieß clivine Theologie. Im sieben-den werden die widrigen Wirkungen bey Hofe vor-gestellet, unter dem Bilde der Adler, die sich be-mühen.