des Herrn Simon Peüoutier. 88?
terscheidende Stelle unter den wahren Gelehrtenermorde». Herr Drucker hat ihn daher bereitsim Jahr 1744. in seinem dritten Zehcnd mit Rechtuncer die Zierden des gelehrten Bildersaals auf-gestellt. Seit dem aber hat Herr pellouricr, inder Zeit von dreyzehn Jahren, seinen Ruhm nochweit mehr ausgebreitet, und wir haben anißo dop-pelte Ursache, ihn aus unserm gelehrten Europanicht zu vergessen, sondern vielmehr demselben seineGeschichte zur Ehre zu rechnen. Die Erzählungseiner Lcbeneumstände werden wir aus dem Bil-dcrsaal entlehnen, denselben aber auch zugleich daseine und das andere beyfügen. Seine Schriftenwerden wir vollständiger anzeigen, und eine um-ständlichere Nachricht, welches sie wohl verdienen,davon mitzutheilen bestissen seyn.
Der Ursprung und die Abkunft des Herrnpelloudicr verdienet einige Anmerkung. Erkömmt von den Waldenfern her, und ist auö eineransehnlichen französischen Familie entsprossen, welchelänger, als zwey hundert Jahre, in dem kleinenStadtlein in Jausier, so in dem Thale Barce-lonnette, in dem Lande Naudoise, gelegen, ssorieret,und die Kaufmannschaft getrieben hat. SeineVorfahren, noch eine geraume Zeit vor der Refor-mation , waren alle dem Glaubensbekenntniß derWaldenser zugethan, und e 6 war also in dieserFamilie, lange vor dem aufgesteckten Lichte der Ver-besserung der Lehre in der Kirchen , ein deutlicherSchein der evangelischen Wahrheit, welche auö»zubreiten der Herr pellouricr den Bertis bekom-Kkk 2 men