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Geschichte
Kirchensrieden ist bekannt genug, und bedarf hiernicht erhoben zu werden. Da nun der Herr Pcl-loutier diese Lehrer zu Anführern hatte, so mußte .allerdings theils sein von Natur billiges und leut«seliges Gemüthe, theils seine schon vorher wohlge-gründete und weit gekommcite Erfahrung in denheiligen Wissenschaften, überaus viel Nahrung aussolchem Unterrichte ziehen, und derselbige so aus-fallen, daß diese berühmten Männer sich eines sol-chen Schülers billig zu erfreuen hatten.
Nachdem er sich also zli dem Dienst deö Wortswohl und tüchtig zubereitet hatte, so verließ er imJahr 1714. Genf wiederum, und übte sich, um imPredigtamte, dem er sich gewidmet hatte, getreuund nützlich dienen zu können. Er hatte, neben dergründlichen Einsicht in den Verstand der h. Schriftund der darauf sich gründenden christlichen Lehre,eine eindringende und mit vieler Deutlichkeit ver-knüpfte Beredsamkeit: und dieses recommendirteihn also, daß ihm im Jahr 171;. die Aufsicht überdie französische Gemeinde zu Buchholz, ohnfernBerlin, und vier Jahre darauf das Kirchen - undPredigtamt an der französischen Gemeinde zu Mag-deburg anvertrauet wurde. Mit was Eifer, Treueund Wachsamkeit der Herrpcllomiex diesem Amtean beyden Orten vorgestanden sey, kann keine bessereZeugen haben, als die Thränen seiner Zuhörer,welche sie bey seinem Berufe nach Berlin, welchervon königl. Majestät in Preußen im Jahr 1725.an ihn ergangen, vergossen haben, und es muß andiesem Hofe, wo Verdienste und Gelehrsamkeit
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