dcsHrn. August Richard Eulhard. 955
gleich nach Ostern 1740. unter dem Rectorakedes berühmten Pros. Johann Erhard Rappin daS Studenkenbuch eingeschrieben, und genoßdas rrilleristhe Familienstipendium. Deyling,Teller, Weise, Lrusms, Riesling, Sänke,Scllmld, 2xlipplg, Lhladeniuö, Iöcher,rilüller, Rägner und Braun, waren die Lehrer,unter denen er sich bis in das Jahr 1744. in derGocteSgclahrcheit, Sprachwissenschaft, Welcweis-hcit, und im Disputiren übte;' da ihm schon wäh.rend dessen 1744. den 4N0V. die Universität zu Er-langen die höchste Würde in der Weltweiöheit er-theilt hatte. Hierauf fügte es die gütige VorsehungGottes', daß er, nachdem er zu Nordhausen einePredigt gehalten hatte, den 24Febr. 1744. im zweyund zwanzigsten Jahre seines Alters, zum Diaconusan der Petri Kirche erwählet ward, worauf amSonntag Judica durch den ersten Prediger dieserfreyen Reichsstadt, den Herrn Heinrich VolkmarStange, die Einsegnung in das heilige Amt ver-richtet wurde. Nach noch nicht vollen z Jahren,ward er den 19 Sept. 1746. die Stelle des seligenBauenstein zu Hildesheim anzunehmen ersuchet.Doch er zog diesem Berufe die Bitte seiner Ge.meine, bey ihr zu bleiben, vor; da er denn bis zum11 Sept. 1748. sein Diaconat verwaltete; daraufaber zum Prediger bey der Gemeine zu St. Marienerwählet ward. Doch es waren kaum 40 Wochenverflossen, da ihn seine vorige Gemeine, an dieStelle des untersten verstorbenen Pastors Hedde-wig, wieder bekam. Er trat 1749. am >esteNnn 4 Maria