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[Band 3.]
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994 Geschichte

England, Italien, Deutschland, Holland, eineMenge gelehrter und vortrefflicher Werke in ihreneigenen Sprachen auf. Ja der Gebrauch derLandessprachen in gelehrten Schriften gehet so weit,daß dieselben die lateinische gänzlich verdrängen zuwollen scheinen, und viele sich darüber beklagen,daß der Weg zur Gelehrsamkeit dadurch beschwer-licher gemacht werde. Unter den holländischenGotteögelehrten insbesondre ist es bey nahe zur all-gemeinen Gewohnheit geworden, daß sie sich zuihren theologischen Schriften ihrer Muttersprachebedienen, und unter der nicht geringen Anzahl gu-ter und gelehrter Bücher in allen Theilen der Gok-teögelehrtheit, welche noch immerhin in denen ver-einigten Niederlanden an das Licht treten, sind dielateinischen sehr selten. Dieser Gewohnheit istauch der gelehrte Prediger zu Arnhem, Herr KOibHelm Themmen, gefolget, welcher verschiedenewohl und gelehrt ausgeführte Werke, aber alle inholländischer Sprache, herausgegeben hat. EinMann, von welchem in dem Roekfoal Februarijjz. p. 132. folgendes wahre Urtheil gefället wird.Es fehlet nicht an reichen und überflüssige, tGnadcninitteln, noch an kliännern, welcheGott täglich erwecket und antreibet, umSünder von ihren Irrwegen zu bekehren,Schwachgläubige zu trösten, und weiter ge-kommene Christen zu leiten und zu stärken.Unter diesen befindet sich auch der Herr