8 Geschichte
dem am izten Febr. 1749 im sechs und siebenzigstenJahre seines Alters erfolgten Absterben des seligenhochverdienten Herrn XV.Imrin Ernsi Löscher,verschiedene angesehene sächsische GocteSgelehrten ih-re Gaben im Predigen zu Dresden mußten hörenlassen, war er auch unter denselben, und erhielt kurzdarauf den allergnadigsten Beruf in die durch des,sen Tod erledigten wichtigen Aemter eines Kirchen,und Oberconsistorialraths, Pastore Primarii ander Kreuzkirche und Superintendenten zu Dresden.Ehe er aber, dieselben anzutreten, dahin abgieng,nahm er zuvor zu Leipzig die höchste Würde in derGotteSgelahrtheit an. Dieß geschahe den?ten Nov.1749. Der sel. Hr. Doctor Dörner, welcher da-mals Prokanzler war, lud mit einer Schrift aufL Bogen, worinn er die Stelle Tir. i, 9. abhandel-te, zur Inauguraldifputakion ein, welche den 6tengehalten wurde, und die Aufschrift hat: veum glo-riosum , seu gloriam Oei a calumniis libri g 3 llidde religione hominis essentiali, maxime ex Prov.XVI, 4. vindicatam sistit, leipz. Cuiart. 9 Bogen.Zu der des Tages darauf vollführten Promotiongieng die Einladungsschrifc des sel. Hrn. DoccoeTellers vorab, worinn er auf drey Bogen, nachAnleitung des Wortes K^vorcm , von der Pflichtdes PredigenS handelt. Alle diese drey Schriftensind wohl recenflrk in den vollständigen Nachrichtenvon akademischen Schriften 1750. z St. S. i8y.u. f. An Glückwünschungsschriften fehlte es demHerrn Supe. intendente» auch nicht. Dahin ge,hören:
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Christ.