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[Band 4.]
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Geschichte

begangen zu haben; dessen Ruhm so groß ist, daßeS eine überflüssige Sache wäre, denselben ;u vcr-mehren. Ist e6 auf der andern Seite wahrscheinlich,daß der Herr von Maupermis den Herrn AöniAbloß aus einem Geiste der Rachgier, um ihm allenGlauben zu benehmen, um ihn endlich um denVerlust seines guten Namens zu bringen, belangethaben sollte? Wer sollte ihn einer solchen Nieder-trächtigkeit beschuldigen dürfen, welcher seine Ge-müthsart widerspricht, und welche so streilig mit. seiner Großmuth ist?

Allein, wird man sagen, auf welcher Seite be.findet sich denn die Ungerechtigkeit und der Betrug?Einer muß doch wohl Unrecht haben. Rechtfertigetman den Herrn Ixönig, so verurtheilt man denHerrn von Mauperruis,. und zugleich wirddas feyerliche Urtheil der herlmisthen Akademie,das von vcrehrungSwcrthen Mitgliedern unter-zeichnete, und von denenselben durch ganz Europabekannt gemachte, Urtheil für falsch, verwegenund ungerecht erkläret. Es ist hier kein Mittel zutreffen. Die Sache ist so beschaffen, daß, wenndie eine Parthey Grund für sich hat, die andre ihnnicht für sich haben kann. Lasset uns gelinder reden.Die Worte klingen hier ein wenig hart. Wennman, ehe neue Aufklärungen hinzukommen, eineEntschuldigung geben sollte; so wollte ich liebersagen: es sev in der ganzen Sache nichts, als Irr-thum und Misverstandniß, und vielleicht ist in derThat weiter nichts dabey, als dieses. Nun abermacht ein Irrthum, wenigstens ein unvorfthlicher,

keiner