Band 
[Band 4.]
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yo Geschichte

die beständige Gewohnheit gewesen, die Lehren derReligion in Sprüchen, Räthseln, Gleichnissen undErzählungen vorzutragen. So thaten die Juden,so thaten die Heiden. Kein Wunder, daß sie unterdieser Händen eine andere Gestalt gewonnen. Esist nicht weniger anzumerken, daß kaum hundertJahre nach der Sündfluth verflossen, als die Ab«gölrerey bereits die Oberhand genommen hatte.Selbst das Geschlecht HeberS und Abrahamsdienere andern Göttern, nach 3 ®!' 24, 2.Ist es nun wahrscheinlich, daß in einer so kurzenZeit die Unwissenheit so groß geworden fci>, daßman sollte geglaubct haben, Sonne, Mond, Sterne,Bäume, Steine, Wasser, Erde, so man anbetete,seyn selbst Götter ? Muß man nicht vielmehr glau-ben, daß die Geschöpfe, so verehret wurden, alsdie Bilder des göttlichen, des Erlösers, des heiligenGeistes, u. s. w. angesehen worden? Dieß ist dieMeynung des Herrn Scruchtincycr in der Vorrede.Zufolge derselben gehet er nun in dem Werke selbstmeist die ganze Götterlehre, sowohl die Fabeln selbst,als auch die heiligen Fcyerlichkeiten und Gebräuchedes Götzendienstes, durch. So findet er, zumExempel, Spuren der Lehre von der Dreyeinigkeitdarinn, daß die Heiden die Zahl Dr«) für heiligund den Göttern angenehm und geziemend gehalten,in den drey Göttern, Jupiter, Neptunus und Pluto,in den drey höllischen Richtern, Aeacus, Rhada-mantus und Minoö, und vielen andern Dreyzahlen.Spuren der Erkänntniß von Christo, entdecket erin dem Apollo, Bacchus, Hercules, Minos, Mer.

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