desHrn.Lor.AnglivieldelaBeatumelle.i8r
digkamtS aufgenommen. Er zeichinek-e sich durchseine Geschicklichkcir und erworbene Gelehrsamkeitrühmlich auS, und es geschahe daher,, daß, nach.dem er sich mit guten Empfehlungen, »748 nachKcppenhagen begeben hatte, er daselbst sehr wohlaufgenonimen ward, und seinen tHm lichen Unter-halt erhielt. Er stellte t>. > lbst verschnodenc Schrif-ten an das Licht, und üble-sich noch zum öftern imPredigen in der dortigen reformircen französischenKirche. Seine Geschicklichkcit bewog Ihro königl.Majest. in Dännemark, ihn 1750 zum Professorder schönen Wissenschaften und der französischenSprache anzustellen, und im folgenden Jahre 1751schrieb er die Einladungsschrift zurAnzugsrede desHerrn von Mchegan, welche, nebst dieser undeiner au6 seiner Feder geflossenen Zuschrift, balddarauf an daö Licht gestellct wurde. Da er sichaber hernachmalö auch für den Verfasser der Redeselbst ausgab, entstand darüber ein Streit zwischenihnen beyden, und der Herr von Mrhegan hatssch öffentlich für den wahren Verfasser derselbenerkläret.
Der flüchtige Geist des Herrn de la Bcaumellekonnte zu Koppenhagen nicht l-nge dauern. Erverließ sein Amt und diesen Ort .es folgenden Jahrs1752 , und begab sich nach Berlin. Herr Mallerfolgte ihm in seinem Amte, und Dännemark hatkeine Ursache gehabt, sich über diese Verwechselungzu beklagen. In der Stadt des großen preußischenFriederichs wüste Herr de la Beaumclle bald mitden größesten Geistern, und unter andern, mit de-
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