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[Band 4.]
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des Herrn Johann Jacob Amelot. 19z

eine weit seltnere Sache wär, als es heut zu Tageist, da, dem Geschmack unseres Jahrhunderts seyes Dank, die Anfangsgründe dieser Wissenschaf-ten ein wesentlicher Theil der Welkweisheit, undselbst dcr schönen Erziehung, geworben sind.

Mit dem drey und zwanzigsten Jahre seinerAlters erhielt er ein Amt; er ward Generalad-vocat des Gerichts der Requerenmeister im Par-lemenke. Allein, nicht lange hernach wünschte seinVetter, Herr Amelor, welcher zum Gesandtennach Rom ernennet war, daß er ihn dahin beglei-ten möchte, und, nach Verlauf einiger Zeit, truger ihm auf, zurückzugehen, und den höchstverstor-bencn König von dem Zustande einer bedenklichenUnterhandlung zu benachrichtigen; eine Verrich-tung, welche er ihm gewiß nicht würde aufgetragenhaben, wenn er von seiner Geschicklichkeic und Für-sichtigkeit weniger gewiß gewesen wäre!

Herr Ameloc fand bey seiner Ankunft denhöchstverstorbenen König an derjenigen Krankheitbettlägrig, an welcher er starb, und konnte mit-hin ihm selbst von seiner Verrichtung keine Rechen,schüft geben. Er verlor freylich dabey in An-sehung der Ehre, aber dieser Umstand brachteihm auch die Hochachtung und Freundschaft deSHerrn de Torcy, an welchen er sich wenden muß.fe, zuwege. Dieser weise Minister bedurfte seineganze Einsicht keines weges, um das ganze Ver-dienst des jungen Herrn vonAmeloc zu erkennen,und die Zuneigung, welche er von diesem Zeit-tteu Gel. Europa xuirl). N punkte