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[Band 4.]
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des Herrn Carl Pontanus. 197

seiner Studien, und, nachdem er die vier Classender Schule in wenig Jahren und mit Lobe durch,gegangen war, vermehrte er seine Erkänntniß vor.nehmlich unter den Professoren L^lielant und deTourlleu. Im Jahre 1717 bezog er die hällischeUniversität, kam daselbst bey dem seligen HofrathLudovici ins Haus, und hatte denselben zu seinemvornehmsten Anführer in der Erkänntniß der Rechts,Wissenschaften, hörte aber doch auch einige Collegiabey Franken, Hunold und andern Lehrern. ImJahre 1719 kam er wieder nach Hause, und begabsich kurz darauf nach Duisburg, um die höchsteakademische Ehre der RechkSgelehrten zu erhalten.Seine zu dem Ende gehaltene Rede, de ^rbeirmcrjure naturae non tolerando, und vertheidigte Dis-putation , de pactis nuptialibus , sind Zeugen seinergründlichen Einsichten und geschickten Vertrages.

Hierauf hat er in seiner Vaterstadt eine Bedie.nung und Ehrenstelle nach der andern erhalten. Erward Gerichtösecretarius, königl. Justitzrath undCurator des Gymnasii, hernachmals Justitzdirectorund Landrentmeister. Bey den letztem von demHerrn Großkanzler von Lscceji verfügten Justitz-einrichtungen, ward er zum königl. Geheimenrathund Director der Landesregierung angestellet, inwelchem wichtigen Amte er bey der letzten Verän.derung des Regierungscollegii 1752 bestätiget ward.Das Amt eines Curators trat er dem gten JuniuS1729 mit einer öffentlichen Rede, dergleichen er auchbey andern Gelegenheiten mehrmals gehalten, an,de praestantia Ictorum , in primis numeris aduaca-

N 3 torum,