dcs Herrn Johann George Richter. 2-29
ihm bis 1744 geschickte Hauslehrer, unter derenAnführung er es dahin brachte, daß er sich in die.scm Jahre mit Nutzen unter die Anzahl der Uni.verßtatS - Bürger konnte aufnehmen lassen. Erhörie, als ein solcher, die Philosophie bey Eruftusund Müller, die Geschichte bey Ioechcr undLeich, und die GotteSgelahrtheit bey Dcyling,Hebenftreit und Cniftus, und erwarb sich, in einerZeit von vier Jahren, durch den Fleiß und Eifer,womit er den Wissenschaften oblag, eine solche Ge.schicklichkeit, daß er 1749 Dtagister in der Philo,sophie ward, und sich 1750 durch eine gelehrte Dis.sertatiou de arte critica, scripturae interprete, wo-von in den voilftandiIenlJachnchtcn von nkad.Schriften 1751 S. 157. ein guter Auszug znfinden ist, das Recht, Vorlesungen zuhalten, erwarb.
Das Jahr darauf ,75, ertheilte ihm die theo-logische Facultät das Baccalaureat, und Ihre könig-liche Majestät ernannten ihn zum außerordentlichenProfessor der heiligen Philologie. Dieß Amt trater den 22. Sept. mit einer Rede de studio philo-logiae sacrae sobrie tractando an, und lud daznmit einer lefenswürdigen Schrift von fünftehalbBogen, wovon gleichfalls die besagten Nachrichten17,2 S. 564. können nachgesehen werden, de viriiscriticis Luciani et Lexicorum Graecorum in philo-logiam sacram non inserendis, ein. Im Jahr 1755gab er auf drey Bogen ein Glückwünfchungsfchrei-ben an einige neue Herren Magisters heraus, unterder Aufschrift: Nodos quosd3m chronologicos insacris literis obuios soluere studet, wovon wiederumGel. Europa XIII Tb. 0 in