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[Band 4.]
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30? Geschichte

eines Leipziger Baccalaurei, da er den drenzehntenFebruar 1740 von zwey bis 4 11!)r als Präses,auf dem untern Katheder (wobey der Respondent,nach dortiger Gewohnheit, gegen über stehet) fünfund zwanzig philosophische Sähe, welche auf ei.nem Bogen in Quark gedruckt waren, vertheidigte;wobey nicht nur die damaligen Baccalaurei philo-sophiae, sondern auch einige Professores philoso-phiae, Einwürfe machten.

In eben diesem Jahre >740 erhielt Hr. Larpszov, als er noch nicht völlig 20 Jahre alt war,die Magisterwürde zu Leipzig, da er denn an demOsterfeste in der Universilätökirche die gewöhnlicheFestrede hielt, und zwar de eo, quod sublime eftin resurrectione Domini nostri , Jesu Christi; zuderen Anhörung der selige Herr Doctor Dörner,als Decanus der theologischen Facultät, in einerSchrift, von dem Streite, welcher wegen der Zeit,das Osterfest zu feyern, geführet worden, imNamen des Rectors der Akademie, hie Ein!«»düng verrichtete.

Den ein und zwanzigsten September habilitirteer sich darauf zu allen Rechten eines leipziq scheuMagisters, indem er eine Dissertation von sechzehnBogen, unter dem Titel: Philosophorum de qvjieteDei placita, der Prüfung der Gelehrten unterwarf,und auf dem obern philosophischen Katheder ver.theidi'gte. Und von dieser Zeit fieng er selbst Vor»lesungen zu halten an. Er erklärte verschiedeneTheile der Weltweisheit, theils über des Hrn.