zc>8 Geschichte
Sct)elhafer, besähe die öffentliche und wölfischeBibliothek und da6 neue Gymnasium, gieng nachAltona, besah auch da das Gymnasium, die Sy-nagoge und andere Merkwürdigkeiten, und kamüber Harburg und Zelle wieder nach Hause.
Wahrend dieser Reise hatten ihn der Durch-lauchtigste Herzog in höchsten Gnaden geruhet zumordentlichen Professor der Gottesgelahrtheit mitBeybehaltung seiner bisherigen Profession dergriechischen Sprache zu ernennen. Es war alsonöthig, daß er die theologische Doccorwürde an.nahm; und hiezu verehrte ihm sein gnädigsterLandesherr hundert Reichsthaler. Er stellte sichalso nach seiner Rückkunft der theologischen Fa-cultät zu den gewöhnlichen examinibus und col-loquiis, hielt die gewöhnliche Doctorpredigt, undüberkam darauf den achtzehnten October 1749 zu-gleich mit seinem Amtsgenossen, dem Hrn. D. An-ton Julius von derHardt, die höchste akade-mische Ehre eines Gottesgelehrten, zu welcherFeyerlichkeit der Hr. D- Schubert mit einem Pro-gramma de racione deisicata ab Eeielmanno ficta,worinn zugleich beyder Herren Doctoranden Lebenbeschrieben wird, einlud*). Er verfertigte beydieser Gelegenheit seine difpuracionem inaugura-lem, de Logo Philonis, non Johanneo,ad J o h. evangel. /, 1 - 14. aduerfus cel. T h o-mam AIangey, Auglum, Dunclmenfem canoni-f cum,
*) Vollständige Nachr. u. s. w. 1750. S. 128. ü.f.