des Hrn. Ioh. Benedict Carpzov. zn
khm erfahren zu haben, mit Lobe und Erkenntlich,keit zu bezeugen pfleget. Nicht weniger lernete erden königlichen Leibarzt und großen Polvhistor>Hrn. D. lDrrlhof, den berühmten Hrn. DirccrorBünemann, den französischen Prediger, HerrnElement, welcher vas unvergeßliche Werk vonraren Büchern schreibt, und andere Gelehrten da.selbst, kennen.
Das folgende Jahr 175z war ihm ein gar sehrbedenkliches und unruhiges Jahr. Er erhielt vonDresden aus den Beruf zum vierten ordentlichenProfessor, und EphoruS der königl. churfürstlichenStipendiaten zu Wittenberg. Allein der Durch,lauchtigste Herzog zu Braunschweig war so gna.big, daß.er ihm seine Besoldung mit hundertReichsthalern vermehrte; wodurch er sich gedrun-gen fand,-'so große Lust er auch sonst hatte, demBerufe zu folgen, denselben zu verbitten. Indes,sen ließen der selige Herr Oberconsistorialpräsidcnt,des Hrn. Grafen von Holzcndorf Excellenz, nichtnach, nach Verlauf etlicher Monate diese Sacheweiter zu treiben, und es wurden ihm ebenfallsvon Dreödcn aus noch zwey hundert Thaler Zu.läge angebothen, und Versicherungen zu noch an.derweitiger Beförderung, oder nach Leipzig, gege.ben. Er entschloß sich daher, ohne bey sich sechstenetwas gänzlich zu bestimmen, diesen Beruf, wel.cher mit beträchtlichern Bedingungen, als vorhin,verknüpft war, dem Durchlauchtigsten Herzogeauft neue vorzustellen; worauf er ein in den aller-Anädigsten Ausdrücken abgefaßtes Rescript erhielt,
des