Band 
[Band 4.]
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3 i 6 " Geschichte •

Auszügen aus den neusten cheol. philol. Disput.1741. S. 497 bis 513.

Wir wollen den kurzen Innhalt hersetzen, sowie ihn der berühmte Herr Professor Lormey inder nouv. bibliorb. 6 erm. Tom. II. P. I. p. 202.anzeiget. Dieß ist, schreibet er, ein ganzes Buchüber einen ziemlich besondem Stof. Herr Larpzovhat angemerkt, daß es viele Wörter gebe, derenman sich zum öftern bedienet, ob man schon sieganz utib gar nicht verstehet. Tugend, Glück,Schicksal u. s. w. nicht- ist in dem Dlunde derDlenschen gemeinere man frage sie aber, was siedadurch verstehen, so werden sie verstummen, oderuns allerley verworrenes Zeug vorsagen. Mit demWorte Ruhe, zumal wenn es von Gott gebrauchtwird, gehet es eben so. Was ist die Ruhe einesWesens, welches nichts als Wirksamkeit ist?Dieser Stof hat unserm Verfasser wichtig geschienen. -Er ist vermischt. Gelehrsamkeit und Weltweißheitkönnen sich zugleich darinn zeigen. Seine Ab-Handlung hat drey Theile. Zuerst erzählet er diegroben Begriffe von der Ruhe und von dem FriedenGottes, da man sich dieselben als den Zustand einesSchlafenden vorstellet. Hierauf kommt er auf dieSu'btilitäten der Philosophen darüber. Endlichstellet er den wahren und gesunden Begrif davonvor. Quies dei est voluptas beatistlma , quamex possessione perfectionum suarum omnium pe-renni percipit. Es ist die dvT*$Keta , die völligeZufriedenheit mit sich selbst. In diesem allen isteben nicht» Neues. Sonst haben dieser Differta.

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