Band 
[Band 4.]
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z?6 Geschichte

auf, wobey gleich zu^ Anfang erwähnter maße«der Herr Prorecror Stock, mit den inlignibu,academiae angethan, den Hrn. Doctorand führte;der Zug gieng über den Collegenhof, ohngeachtet.man gleich durch eine ordentliche Thür auö dem-selben in die Kirche hätte gehen können, auf dieStraße, und von da in die Kirche. Zu eben derZeit hörte man alle Glocken, wegen des am folgen-den Tage zu feyrenden Jubelfeste«, läuten. Beym. Eingänge in die Kirche steng sich die wohlgesetzteMusik an. In der Kirche waren auf beyden Sei-ten gegen Mittag und Mitternacht gedoppelte Ka.theder aufgerichtet. Auf dem ersten und obern des-selben gegen Mittag stellte sich der örabeuca , Hr.Hofrath Heimburg, und gleich unten darunter derHerr Doctorand, den letzten Katheder aber gegenMitternacht bestieg der Procancellariu«, Hr. Hof-rath Hellfeld. Nach Endigung des ersten Theilsder Musik hielte gedachter brabeuta eine schöne Re-de 6e lure principum, nachdem er darzu Gele-genheit von der Jnauguraldisputation genommenhatte, und führte darinn vornehmlich aus, in wieweit sich ein Regent seinen eigenen Gesetzen un-terwerfen könne, machte von da wieder einen Ueber-gang auf den Stof der Jnauguraldisputation,rühmte die Geschicklichkeit des Herrn Candidaten,und empfahl ihn dem Hrn. Procancellario, mitdem Verlangen, ihm Licentiam supremos inveroque iure honores capessendi zu ertheilen; dar-auf wurde der Herr Candidat von den.Pedellen,welche ihm, in ihren Manteln und Zeptern in den