378 Geschichte
der Wohnung der Herrn DoctorS von Retelbodr,wobey eben das zu merken ist, was beym Eingängein die Kirche ist berühret worden, nur das an staktdes Dockor - Huts in der Schüssel der gewöhnlicheHut des Herrn DoctorS getragen wurde, indem siestatt deS ihrigen den Doccor. Hut uncer den Armentrugen. Bey di^em Auögange aus der Kirche er«rhönte die ruft von Trompeten- und Pauken-Echall,indem, der bey der Jenaischem Jubel - Feyer sge«mochten Einrichtung nach, Nachmittage nach vierUhr auf allen Thürmen und Obseruatoriis sich Trom-peten und Pauken hören lassen sollten. Als dieProcession über den Markt geschahe, so wurde ebenvon dem Thurm der Stadtkirche däs Lied: £ 7 unlob meine See! den Herren:c. mussciret, wel«ches bey diesen Umständen sehr rührend war, dieseProcession gieng bis in das Zimmer des Herrn Do«ctors, wo gleichfalls Trompeten und Pauken die-selbe empfiengen, und wo jeder Professor seinenGlückwunsch abstattete. Abends wurde an einerTafel von vierzig CouvcrtS gespeifet, an welcher sichdes Fürstl. Commissarii, des Herzogl. Weimari-schen Vice - Consistorial. Präsidenten von Hend--richs Excellenz mit befanden. Die Tafel währtevon 7. bis i2. Uhr, die beyden Landsmannschaftenaus Meklenburg und Schwarzburg bezeigten, nachübergebenen Larminibus, ihre Beyfreude, dochjede an «inem Tage besonders, durch eine Nacht-Musik mit Trompeten und Pauken, und durch einfrohes Vivac- Rufen : Es leben Jhro Hochwohlgeb.der Herr Doctor von Rerelhodr. Da Capo.