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[Band 4.]
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Geschichte

demselben bekam der Kardinal Nachricht von demZustande der unternommenen Ausgabe von Theo-dori Werken: und zugleich wurden diejenigenihres Irrthums überführet, welche in TheodoriHymnis keine wahre Poesie erkennen wollten. End-lid) werden auch die rechten, aber verloren gegan.genen, Werke Theodori angegeben, an derenjstattman sich heut zu Tage nur mit den untergescho.denen trägt. Beynahe um eben dieselbe Zeit kameine Rechtfertigung derjenigen wider die Archivegerichteten Schriften, die Don Toustain widerlegthatte, heraus. Dieser glaubte verbunden zu seyn,darauf zu antworten. Um nun dem unbesonnenenTadel den Mund zu stopfen, entschloß er sich mitseinem Gehülfen, eine diplomatische Geschichte derpabstlichen Bullen, der Kirchenacten, der Urkun.den von Fürsten, Herren und geringen Leuten,von Christi Geburt an, auszuarbeiten. Mit derArbeit brachte er bis Ostern 1747 zu, da ihn derPater General nach Paris kommen ließ, in derAbsicht, sein Werk drucken zu lasten. Wie manaber das Manuscript prüfte, und befand, daß derVerfasser im Stande sey, eine ganz neue Diplo-matik zu verfertigen, so rieth man ihm solches, undzwar in französischer Sprache zu thun. Daß gabAnlaß, zu dem Werke, so den Titel führet: nou-veau craike de diplomatique. Nur ist Schade,daß Toustain das Ende desselben nicht erlebet.Wenigstens scheinet aus dem, diesem Werke vor.angesetzten, Berichte deß Lobrednerö so viel zu erhel.

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