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[Band 4.]
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des Herrn. Gerhard Schroeder. 455

vorgesetzte Lobrede, der gelehrten Nachwelt nichtunbekannt geblieben ist, lllld noch Williger bleibenwird, wenn seine in holländischer Sprache abgefas-sete Beschreibung der Stadt Leiben, welche bereitszum Druck bestimmt ist, baö Licht sehen wird. Die-ser wohnete zu Leiden, und in dieser Musenstadt ist-zuch unser Gelehrter 1707, den 20. Man, an dasLicht der Welt gefetzet worden/ In eben derselbenhat er auch von Jugend auf den Wissenschaften ob«gelegen. Auf der Akademie brachte er sechs Jahrezu, und hörete den großen Durmanu, sowohlüber die Geschichte und römischen Alterthümer, alssuch über die vornehmste» lateinischen Auctoresclafficos, inl. Griechischen den berühmten /ytücivkamp, im Hebräischen dieSprachgelchrttn Gchaafund Schulrens, und über die RechtSgelahrheitden vortreflichen Anrou Schulring. Er legteeine schöne Probe seines Fleißes und seiner erworbenneu Geschicklichkeit ab, indem er im Jahre ,730eine von ihm selbst verfertigte gelehrte Abhandlungcie lictoribus er falcibus Romanorum unter demVorsitze des gemeldeten Bmmgnn auf den Ka-theder brachte.

Nach Vertheidigung derselben ward ihm dasProrectorak des Gymnasii zu Delst aufgetragen.Er nahm solches an, und, nachdem er es einigeZeit verwaltet, gieng er wieder nach Leiden, undKahm die höchste Würde in den Rechten an; zgwelchem Ende er eine diil'err.ikionem iuridico- cri-ticam aci L. I. et II. ff. de legibus, in den Druckgab, und gewöhnlicher maßen vertheidigte, welcher