desHrn. Christ. Wilh. Franz Walch. 471
zu Wittcnberg. Hievon ist die zweyte verbesserteund mit Zusätzen vermehrte Auflage 1752 zu Hallein Octav. ein Alph. an das Licht getreten. S.Hainb. Der. v- czel. Sacb. 1752. 16 St. allwpfle S. 125 eine mit grösstem Fleiße und aller nurerforderlichen historischen Geschicklichkeit, Treue,Aufrichtigkeit und Unparteilichkeit, überaus lesene.würdig, erbaulich und anmukhig ausgefertigte Le-benserzählung genennet wird. Hier ist die Recensionder zweyten Ausgabe in den götting. Zeitung. 175;.6 St. Außer einigen kleinen Veränderungen inden Redensarten und Rechtschreibung, umerschei«det sich diese neue Ausgabe von der vorigen, durchdas Kupfer der sei. Ehegattinn des theuren D. U.U'tbcrs nach Lucas Cranachs Original,eine kleine Vor-rede, und 23 Anmerkungen oder Zusätzen, welchedie letzten 28 Seiten füllen. Hier werden biswei.len einige Einwürfe gehoben, eine neue aber falsch«Meynung von dem Geschlechte der Cakharina vonBora ihres UngruNdes überwiesen, der Irrthumzurückgenommen und widerlegt, als habe D.rher wider den väterlichen Willen geheyrathet, obernie Wein im Keller liegen gehabt, unsere im 5z St.geäußerte Vermuthung von dem Namen Myrida-nus angenommen und bestätigt, und dabey eint.ge seltene Nachrichten beygebracht, u. s. f. ZurWiderlegung derer, die Liithcrn einen natürlichenSohn, Andreas, geben wollen, weil er in denTischreden saget, 6 lilium meum Andream virgisnon puiHuiflt m , und man doch unter seinen Söh-nen keinen Andreas verzeichnet findet, wird an-
gemerkt,