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[Band 4.]
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des Hrn. Nicolaus Westermann. 481

chaler geschäht werden. Es finden sich darum ver-schiedene kostbare Werke von hundert und mehrThalern, viele seltene, ja einzige, Handschriften,und unter denselben der so genannte coelex Seide-linnus, dessen Mill und wcrftcm in ihren Aus-gaben des griechischen neuen Testaments mit denverschiedenen Lesarten Erwähnung gethan haben.Unter den Münzen sind anmerkcnSwerthe von Gold,Silber und Kupfer, als unter andern seltenen einekupferne Schaumünze von Drto, eine goldene vonAlexander dem Großen*), eine silberne atheni-ensische, mit dem doppelten Bilde dieser Stadt,der Göttinn Minerva und der Nachteulc, u. a. m.

Mit diesem nunmehro redlich verschenkten schö*nen Vorrathe ist der Herr Professor auch zuvor nieneidisch und kärglich umgegangen, sondern hatH h 5 andern

*) In der berlinischenBidkictdek z.B. r-St. 122.S-wo dieses auch gemeldet wird, finde ich zugleich ineiner Anmerkung aus Lilienthals erläutertem PreußenTH. Z. S- 654. angezeiget, daß auch auf der wallen-rodifckcn Bibliothek zu Königsberg eine goldne Mc»taille von Alexander dem Grossen qezeiget werde,davon der Avers einen Kopf mit einem ziemlichenBarte, und der Revers eine vicrfüßigc Figur, welcheden Bucephalus vorstellet, vor Augen leget. Alleinwie kommt es, daß die Herren Verfasser der goldnenMedaille dieses macedonischcn Helden, welche derPros. G^öngyössi a pety'cn Ibro itzt regierende Ma-jestät überreicher babcn soll, keine E'rwäbnunq thun?Ist sie denn so beträchtlich nicht ? oder wie ist es damit 'iSeine darüber herausgegebene Schrift erinnere ichmich gesehn zu haben, und möchte sie, pour I3 mit«du fair, iroch wohl haben,