484 Geschichte
einer zierlichen Feder beschrieben , zu ihren heraus,gegebenen Nachrichten von denenfelben zu Nutzegemacht. Ein und andres Programma des HerrnProfessors ist in lateinischen Versen abgefasset,u>77er welchen auch selbst die Gelegenheit, beywelcher es geschrieben, dasjenige merkwürdig macht,womit er 1732 zur Anhörung des Gedichtes desHerrn M. i^ofimnn auf Ihro itzt regierende kai.ftrlichf Majestae *) , einlud. Hier ist die Schil.dercy, so er darin» von dem damaligen Herzogevon Lothringen machet.
Saepe suos aliosquc deos venerata profundum,Insolitos radios nunc Viadrina videt.
I .ucet in ore pium decus et fortuna verenda,Majestas ct honos hic posuere larem.
Augusta in vultu grauitas spem nescio cujusSpondet ad Europam spargere poste boni.
Der nachdenkliche Schluß ist dieser:
pallor ? an Austrasiac grandescunt nomina regni,Austriaeos Asiani nunc sonat Australia.
Um noch einige Proben von solchen Proqram-maten, worinn er über einen oder den andern Stoff ge-handelt hat, beyzubringen, so finden wir z.E- >n einem1731 zu einer von dem Herrn Ioh. Lnedr. Selto.aus dem K-önungStage zu haltenden Rede, verschie-denes Lrsenswürdige von dem Barditu, wie auchvon der Musik der alten Deutschen. In einem
andern
*) Es ist unser dem Titel; Publicae monumentumjactidac. dis 6 Bog.»Fol. gedruckt.