Band 
[Band 4.]
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de^Herrii Christoph Saxe. 72z

Nachdem er nun ohngefehr vier Jahre, theilszu Haag> theils zu Utrecht und leiden mit dem grös.festen Vergnügen zurückgelegt, und fein Herr Un.tergebener das Amt eines Secretarii der Stadt Rot-terdam angetreten hatte, so wurde ihm nicht langezuvor im Monat August 175s unter der Hand dieledig gewordene Profeßion der griechischen Sprachezu Gröningen angetragen, welchen Antrag er aberaus erheblichen Ursachen ablehnet?. Kurz daraufwurden alle wohlgesinnete Mitbürger der vereinig,ten Niederlande durch das frühzeitige Absterben ih.res verehrungs- und liebenswürdige» Erbstatthalters,des Prinzen von Oranien und Nassau hochfürstli.chen Durchlauchtigkeit, in die äußerste Betrübnißgesetzet, und eben dadurch schien auch unserem Ge.lehrten eine große Stütze seines Glückes entrückt zuseyn. Doch / was er an diesem theuren Fürsten ver-loren , das ersetzte ihm die alles regierende Vor-sehung in der Person seiner hinterlassenen Gemah.lin, Ihre königlichen Hoffest, der Frau Gouvernan.tin. Als nun des folgenden Jahres 1752 der be-rühmte Carl Andreas Ducker, Professor emeri«tuö der Geschichte, Beredsamkeit und der griechi-schen Sprache zu Utrecht, mit Tode abgegangen war,gefiel es Jhro königlichen Hoheit, den Herrn Sure,den Herren Curaroren dieser Universität zum außer,i ordentlichen Professor vorzuschlagen; worauf er den1 vierten December gemeldeten Jahres mit einhelligenStimmen zum ?roteffor extraorciinarius amiquira-rum er stumaniorum licerarum berufen wurde. DiesAmt trat er den ersten Febr. 1753 öffentlich an miteiner Rede pro antiquitatis scientia , welche bald dar.

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