desHrn.CarlWilh. Loysv.Bochat 785
sanna ^rancisca^Trissonniere, einer Nichte desgrosbriunnifchen Residenten zu Haag. Hieraufstiftete er verschiedene schöne Anordnungen bey derAkademie, hielt seine Vorlesungen über die Geschichteund Rechte mit neuem Eifer, und that sehr starkeVorschläge der Stiftung einer Unioersnät zu tau.sänne, konnte ober damit nicht durchdringen.
Durch die im Jahre 1725 mit ihm vorgegan-gene Veränderung, darr Amtsbeysitzer ward,muß.ten zwar seine gelehrte Bemühungen den obrigkeitli..chen weichen; doch setzte er diese, ohngeachtet derMenge seiner Amkögeschäfte, auch nicht gänzlich beySeite. Er trat in die gelehrte Gesellschaft, welch«sich die bibliorbegue Irgligue zu schreiben vornahm.Die ersten Mitglieder derselben waren die HerrenScignetix 6e Corrovon, Nourguer, Rüchar,Dülignon, Herr Verriet zu Genf, und unser HerrBochac, welchem insbesondre der Briefwechsel unddie Direction über das Journal aufgetragen war,und welcher eine große Anzahl seiner Ausarbeitun.gen eingerücket hat. Nicht weniger gab ihm die172; zwischen dem Pabste und den Canton tucern,wegen eines Priesters, welcher seinen eingepfarre-ten das Tanzen auf einen gewissen Sonntag verbo-then hakte, entstandene Zwiftigkeit Anlaß zu einemschönen Werke von dem Rechte der (Obrigkeitüber die Geistlichen. Er hatte sich auch mit ei-nem Werke aus der Kirchengerichte, worinn ver.schiedene Kätzer mit einem anderen Auge, als gewöhn,lich ist, angesehen wurden, beschäftiget. Als eraber den Arnold laß, ließ er es liegen; um da mehr,da es ihm auch ein guter Freund erstlich abrieth.
Ohn.