' des Herrn Herrnamr Messelius. sei
diesem waren I. von den Honert in der Gottes-gelahrcheit, Gchuirens in den morgenlandischenSprachen und Alterthümern, f. Gravesande inder Weltweisheit, und Burmann und Haver,kamp in der griechischen und lateinischen Literatur,seine Lehrer. Er sammlkte sich hier einen gutenVorrath von Gelehrsamkeit, und legte 1739. denzweyten May eine schöne Probe davon ab, inöffentlicher Vertheidigung einer von ihm selbst aus-gearbeiteten Disputation de libro legis reperto indomo domini ad 2 Reg . XXII, 8. •? Cbron. XXXIV,14. Diese Schrift ist sehr wohl aufgenommen, undverdienet unter den gelehrtesten Schrifkabhandlun-gen allerdings eine Stelle.
Im Jahre 1740. stellete er sich mit sehr löbli-chen Zeugniffen seiner Lehrer der Claffiö zu Leewar-den dar, um das examen praeparacorium vor der-selben zu untergehen; welches auch den 31 May mitdem beäugten Erfolge und eingelegten großen Ruhmgeschahe. Hierauf ließ er sich im Predigen hören,und fand solchen Beyfall, daß er schon den 20 Ju-lius desselben Jahres zum Prediger der Gemeinenzu Mesluvier und Neuvier unter der Classis vonDocrum berufen ward. Die Einführung in diessein erstes kirchliches Lehramt geschahe von seinemHerrn Vater den ig Sept.und des folgenden Sonn-tags hielt er seine Antrittspredigt über tltel, 11,7.Kaum zween Jahre genossen diese Gemeinen seiner,da er zu denen von IVolvega und Nyclemmcrunter Sevenwoudcn überzog, nachdem er den19 Äug. 1742. über 2 Jloh. 8. Abschied genom-men hatte. Sein neues Amt fieng er den zweyten
Sept.