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[Band 4.]
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Geschichte des Hni.Pauls' Gramen. 8 >5

aber machte er sich auch die Verlesungen der übri-ge» Herren Professoren zu Nutze, und erlernetebey B- Albinus die Kennrniß der Kräuterund Medicamenten, bey ^oyen, nach Börhrrvens'Tode, die medicinam practicam, und bey E>ÜU-bius die Chemie und Pharmacevrik; wie nichc we-niger bey <£>. (Dosierdyk Schlucht die Er-klärung der Praxis und verschiedener Zufällevon Krankheiten. Nachdem er vier Jahre daselbstzugebracht hatte, erwarb er sich den zehnten Juniuö1740 die höchste Ehre in der Arzeneywiffenschaftdurch öffentliche Vertheidigung seiner Inaugurat»disputatio» cie Antacidis rerrestribus.

Nachdem Herr f’ Grawen also den Lauf sei-ner Studien rühmlich vollendet hatte, begab er sichnach Grafenhaag, um seine Kunst allda zu üben.Dies gieng ihm nach Wunsche von statten; und erwürde diesen Ort seiner Wohnung nicht leicht miteinem anderen vertauschet haben, wenn ihn nichtverschiedene Ursachen bewogen hätten, sich nach Züt-phen zu begeben. Und dies geschahe im October 1744,von welcher Zeit an er zehn Jahre lang eine starkePraxis daselbst gehabt hat. Im Monat August1754 beriefen ihn die Herren Curaloren der Akade-mie zu Harderwyk zum Professor ordinarius der Me-dicin, Praxis und Chirurgie. Diesem Rufe folge,te er willig, und trat das ihm aufgetragene Lehramtim Junius 1755 mit einer öffentlichen Rede an, wel-che de dicto magni BOERHAvii: Prophylaxis infitiuavidetur fatis certatutaque, handelte, und gleich dar-auf im Druck erschienen ist. Diesem Amte nun wür-Fff 5 de