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Geschichte
Nicht lange darauf ward er als Prediger nachHaarlem berufen; weswegen er den 6 Jenner 1752 ,über tTJarc. 13, 37. von feinen werthen Vliffmgern lAbschied nahm; mit welcher Predigt er zugleich sei-nen Freund, den Herrn Brahe, als ihren Lehrereinführete. Zu Haarlem ward er den 6. Fcbr.Bor-mittagS von feinem AmtSgenoffen, dem Herrn A.Hcshustus, eingeführet, und er selbst trat des Nach-mittags über Zach. 3,10. fein Amt an. Da die-ser Beruf durch Seine Hoheit den Prinzen von Ora-nien war veranlasset worden, so fand man im ßoek--saal Lehr. S. 212. ein kurzes Gedicht zur Dankbe-zeugung gegen höchftdiefelben für dieses, wie derAusdruck lautet, fürstliche Geschenk.
Herr tTsiewland hat gar ausnehmende Gabenim Predigen. Dadurch wurden die Herren desMagistrate zu Rotterdam bewogen, daß sie 1755diesen ihren berühmten Landeögenoffen zum Lehrerdaselbst zu haben wünschcten. Da aber der Kir-chcnrath, ohngeachtet zwo Stellen erlediget waren,sich ganz ungeneigt in diese ihre Absichten einzutre-ten, erzeigete, und eine ihnen mißfällige Wahl nachder anderen anstellete, sie aber solche nicht gutheißen, noch bestätigen wollten, entstand darüberein großer Streit, so wohl zwischen dem Magistratund dem Kirchenrathe, als auch zwischen einigenGliedern des Kirchenrachs, welcher verschiedene mei-stentheils heftige Schriften, betreffend das Rechtdes Berufs der Prediger, gebohren hat. Wir ha-ben vermuthlich einander mal Gelegenheit mehr da-von melden, und erwähnen anjeßo nur der Schrif-ten des Herrn Predigers vsnderGroe, zu Kra-lingen