des Herrn Cornelius Cayley. 841
feiten des kindischen Alters ganz gleichgültig gewe-sen. Zuweilen ward sein Geist über dem Denkenan das zukünftige Weltgerichte sehr beängstiget;doch öfters ward sein Herz mit geistlicher Freudeerfüllet, indem er einen tiefen Eindruck von derGüte des Herrn, und daß er das Heil seiner See-len sey, hatte.
Er erinnert sich, daß, ehe er sieben Jahre er-reichet, der Herr sein kindisch Herz zum öfterndurch Blicke seiner eigenen göttlichen Schönheiteingenommen; so, daß sein Herz gezogen ward ihnzu lieben. Insbesondere schwebet ihm im Gedächk-niße, daß er, da er damals ohngefehr sieben Jahrealt war, während dessen, daß sein Vater desSonntags Abends seiner Familie eine Predigt vor«laß, schleimig durch und durch mir einer solchenFreude in Gott erfüllet ward, daß er sich nicht ent-halten konnte, zu seinem Vater zu laufen und zusagen: o Vacer! sie wissen nicht, was ichempfinde! sie wissen nicht, was ich empfin-de! Und in der That, sagt er, ich weis es michgar wohl zu erinnern, daß ich eine selige Freudein Gott verspührete, die unaussprechlich, aberherrlich war. Der Erfolg davon war, daß ichgleichsam ächzete nach Gott, und im Besondernmein Herz vor ihm ausschüttete.
Mir dünkete nun (Herr Eaylep fahret so.fort, und wir wollen ihn, wie er thut, in seinereigenen Person fortreden laßen,) ich wollte imMlahmen deö Herrn fortwandeln, und in ihm. Meine Lust finden. Ich meine, daß diese Rührung,
, ©bfc^or» ich mir nichts davon merken ließ, drey> H h h L Tage