des Herrn Cornelius Cav-ley. 853
I und helles Licht, zu mehrerm Nutzen des gotksu»! chcnden Lesers werde stellen. Der Hörr gebe hier-zu seinen Segen, Amen.
Wie ich zu London war angekommen, befandich, daß ich eine sehr gute Stelle erhalten, unddaß mein Amt nur wenige Mühe erforderte. Ichward auch bald mit allem, welches zur Wahrneh-mung meiner Bedienung nöthig war, versehen.Als ich nachhero vomMylordScarborougl) ver-nommen hatte, daß er dieses allein als einen An-fang seiner Gunstbeweisungcn gegen mich gethanHätte, ward ich mit Ehrsucht erfüllet, und ficngnach höher» Beförderungen zu verlangen an. Mir' wurde befohlen, fremde Sprachen zu lernen, auf-daß ich in Stand käme, außerhalb Landes gesandtwerden zu können. Ich begab mich zu dem Endebey Fremdlingen, bey welchen ich meinen Aufent-halt nahm, in die Kost, und waridtc sehr vielMuhe an, um der jetzt gebräuchlichen Sprachenmächtig zu werden. Zu eben dieser Zeit legte ichmich auch stcißig auf die Musik, Mahlerkunst, undauf andere Vollkommenheiten der belebten Welt.Diese Uebungen, womit die öffentlichen Belusti-gungen, der Aufputz und die Frölichkeit vergesell-schaftet giengen , nahmen meine Gedanken ganzein, und ersäuften meinen Geist so sehr in der Er-götzlichkeit, daß der Gottesdienst ganz und garvon mir versäumt und vergessen wurde.
So gieng ich ein oder zween Jahre fort; daich mich (indem ich selber mich nun bequem ach-tete) bey weyland dem Lord Albemarle, der da-mals als Abgesandter nach Paris gieng, zum
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