Band 
[Band 4.]
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Geschichte

Gefahr liefe, selbiges zn verlieren. Diese Gedan-ken preffeten mir manm'gmal auf dem Bette Seuf-zen aus, und machten mich sehr unruhig und ver-drießlich.

Mittlerweile da die Sachen nun also ben mirstanden, wurde ich von meinen verehrungswürdigenEltern, das heilige BundeSsiegelzu empfangen, wel-ches ich ganz versäumt, und nur noch ein einzig-mal, nachdem ich die Feyerlichkeit der heiligen Firme-lung begangen, gethan hatte, angetrieben. Ichwar sehr ungeneigt, diesem Ersuch ein Genügenzuthun, und schrieb zurück, daß ich mich selberdarzu nicht tüchtig genug hielte; worauf ich mitgrößtem Recht zur Antwort bekam, daß e6 einegroße Verwahrlosung meiner selber wäre, solcheinen Lebenswandel, der mich für diese Feyerlich-keit furchtsam machte, zu führen. Ich nahmderowegen, einige Zeit hernach, diese Dinge zuüberdenken vor, und fieng darauf gottesdienstlicheBücher zu lesen, und mich zu dem Genuß diesesgeheiligten Bundessiegels zuzubereiten, an. Ichgenoß also zuweilen des Herrn Abendmahl, undwar, gemeiniglich etwas vor und nach dieser Zeit,auf meine Aufführung und Wandel ein wenig aus-merksamer. Aber meine Neigungen waren undblieben stets so irdisch gesinnet, als jemals, undich schämte mich selber für meine lustige Freunde,gottesdienstlich gehalten zu werden. Insbesondereerinnere ich mich, daß, als ich einsmalö bey demLesen der Bibel saß, und jemanden hörete zu mirkommen, ich dieses heilige Buch alsvbald versteckte,

und