des Herrn Cornelius Cayley. 889
in so großer Gefahr (so wie ich zuvor erzählet habe)gewesen war, fuhr, wurde meine Seele, indem ichdie große Verwunderung, welche seit der Zeit inmeinem Gemüthe vorgefallen, überdachte, mitFreuden erfüllet. Mir >rar nun für den Tod nichtbange, sondern verlangte vielmehr darnach, weiler mir eine Thür öffnen würde, um zu dem, dermich gelicbet, und mich mir seinem Blute er-kauft harre, zu fliegen.
So bald ich in meines Vaters Haus gekom-men war, fieng ich aus der Fülle meines Herzenszu erzählen an, was der Herr an meiner Seele ge-than hatte. In allen Gesellschaften, worinn ichmich befand, konnte ich beynahe von nichts andersreden. Die Liebe Chnsti drang mich darzu. ~Aber damals lernte ich, welches ich nachhero auchje langer je mehr erfahren habe; daß nämlich dieDinge, die des Geistes Gorres fezm, alleinegeistlich gerichtet, und von einem natürli-chen Menschen nicht können begriffen wer-den; und daß er, es sey dann, daß Gott das Herzdes Menschen öffne, nicht könne erkennen, nochempfangen das Geheimniß Christi, in welchen allediejenigen, die glauben, nicht sollen zu schändenwerden.
Nach einem Aufenthalt von einigen Wochen,'kehrete ich in eben derselben glücklichen Gemüths-'gestalt wieder nach London zurück. Ich warnun froh, daß ich das Wort Gottes in seiner deut-lichen und heilsamen Einfalt wieder konnte predi-gen hören. Ich hatte an der Wohlredenheit lindLll * an