des Herrn Cornelius Cayley. 90z
Doch ungeachtet der unschätzbaren Güter, wel-che der Glaube unö entdecket, so kann doch die Seele(wegen des Mißtrauens und Unglaubens) sehrschwer so weit gebracht werden, daß sie auf Chri-stum sich verlasse, sondern sie will gerne in denStrömen der Gnade, welche er den heilbegierigenSeelen mittheilet, Ruhe haben. Dieses verkehr>ten Begriffes wegen entziehet der Herr bisweilenseinen Kindern diese Ströme, auf daß er ihnenAlles werden möge; und auf daß sie den unbe-greiflichen Reichthum seiner Liebe, die niemals ab-nimmt, sondern allezeit dieselbe bleibet, gestern,heute, und bis in alle Ewigkeit, erkennen mögen.Wie kräftig sind die Worte des königlichen Pfal-misten, in welche er psl.XXXlX,l6-iy. bey Be-trachtung dieser Wahrheit ausbricht: Wohl demVolk, sagt er, das jauchzen kann, Herr, siewerden im Liebte deines Antlitzes wandeln.Sie werden über deinen Namen täglich frö-lich seyn, und in deiner Gerechtigkeit herr-lich seyn. Denn du bist der Ruhm ihrerStarke, und durch deine Gnade wrrst duunser Horn erhöhen. Denn der Herr rst un-ser Schlid, und der Heilige in Israel ist un,ser Röntg.
Zu *) dieser Zeit hatte ich davon keinen gerin-gen Nutzen, daß ich mit solchen Personen umgieng,welche von demjenigen, so ich aus dem LXXXIX.Pf. so eben angeführet habe, eine lebendige Erftch-
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