Band 
[Band 4.]
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des Herrn Cornelius Cayley. 939

nicht zu schämen. In Wahrheit, sie war mirein Vorbild eines christlichen Heldenmuths. Dennwiewohl IhroHochwohlgebohrnen wegen einer sol-chen Lebensart von vielen vornehmen Personen ge-spottet und geschmahet wurden, so hielten sie sichdoch so fest an dem Herrn, daß sie nicht im minde-sten darauf achteten.

Der Leser kann sich leicht vorstellen, baß ich,weil ich hier also beständig meinen Umgang hatte,keine sonderliche Schwierigkeiten in Verrichtungmeines Predigtamts antraf. Ich sagte öffterszu Jhro Hochwohlgebohrnen, ich würde, wennich hier lange verbliebe, untüchtig werden, alsein Prediger herum zu reisen. Der Leser wirdauch aus dem fernern Erfolg meiner Erzählung er-sehen, daß ich, nachdem ich aufhörete diesen Ortzu besuchen, mit vielen Beschwerlichkeiten zu strei-ten bekommen habe. Um nicht weitlauftig zu seyn,will ich die vielen merkwürdigen Vorfalle, die sichwährend meines Predigtdienstes zu Mill-Hillezugetragen, m»t Stillschweigen Vorbeygehen,Dieses allein will ich nur melden, daß, wenn dersämmtliche große und kleine Adel am Hofe zu Lon-don, die christliche Gottesfurcht dieser in der ThatHochedlen Damen besäße, davon alsdann auchwas Gutes für unsere Nation und Land könnte ge-hoffet werden. Und wiewohl viele sie anseht mö-gen spotten und tadeln, so wird dennoch dereinstein Tag kommen, woran diese werden überzeugetwerden, daß sie eine recht weise Wahl daran ge-Ooo z Han,