des Herrn Cornelius Cayley. 945
den Weg hatte finden können, indem man mir er-zählte, daß daselbst diejenigen, welche diese Wegeam besten kannten, sich oftmals zwischen den Klip.pen verirret hatten.
Wattich, wattich, es war der gute und barm-herzige Gott, der so gnädig war, meine Gängeauf den richtigen Weg zu lenken. Und, obgleicheinige dieses der Würkung eines ungefähren Zu-falls, oder meiner Kühnheit möchten zuschreiben,so achtete ich doch den guten AuSjchlag dieser Reiseeine Wirkung der gütigen Vorsehung zu seyn, wo-für ich des Herrn Namen ewig zu loben und zudanken wünsche! Amen.
Ich ward sehr bald gewahr, daß meine Reisenach diesem Orte nicht vergebens war: Dann ichtraf eine Gesellschafft solcher Personen an, welchean Jesum Christum nicht nur wahrhaftig glaube-ten, sondern die auch in dem heiligen Geheimnis-sen des Reiches Gottes schon sehr weit gekommenwaren. Ich fand Menschen, bey welchen die un-gestümen Wirkungen der viehischen Neigungen ei-nigermaßen aufgehöret hatten, und welche in denbeständigen Genuß der Liebe Christi stets desto tie-fer hinein drungen: Ein Genuß, welcher aus dergeistlichen Entdeckung ihrer Vereinigung mit ihm,als der bey ihnen alles in allen war, herrührte:Ich traf endlich Menschen an, die viel dachten,aber wenig redeten; und das wenige, was sie re-deten, fügte sich sehr wohl zur Sache. Ich wardhier mit vieler Freude aufgenommen, und ich fand
meinen