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[Band 4.]
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des Herrn Cornelius Cayley. 947

men in VOaÜie mögen wohl mit Recht arm ge-nennet werden! Dieser Ort, Namens Bnilch,liegt zwischen dem Gebürge, in solch einem un-fruchtbaren Landstriche, als im ganzen Wallis zufinden ist. Gersten- oder Haberbrodt, und Zie-genmilchs Käse sind ihre vornehmsten Lebenömit-tel. Ja viele sind so arm, daß sie sich nicht ein-mal Schuhe und Strümpfe anschaffen können, unddeswegen gewöhnlich barfuß gehen.

Der Leser kann leicht urtheilen, baß ich eShier bey weiten so gut nicht, als zu Zlnll &iü beyMadame Piers, hatte. Nein, nein, die Sachenwaren in diesem Stücke sehr verändert; ich, warnur froh, daß ich ein Bette von Stroh zu schlafen,und Brod und Käse zu essen bekommen konnte.Aber, Gott sey gedankt! ich war sehr wohl zufrie-den : Denn, meine Seele wurde mit himmlischenManna gespeiset; und diese Menschen waren inihrem Umgänge so geistlich und himmlisch gesin-net, daß, ungeachtet aller ihrer Armuth, und un-geachtet des großen Mangels einer nöthigen Ver-pflegung bey ihnen, mir dennoch ihre Gefellfchafftweit theurer und angenehmer war, als alle Kost-barkeiten der ganzen Welt.

Während meines Aufenthalts an diesem Orte,war ich bisweilen gewohnt, das platte Land vonBrecknockshire und Radnorshire zu durchrei-sen, doch die Namen der Oerter sind mir entfal-len. Dieses aber weiß ich mich noch sehr wohl zuerinnern, daß ich daselbst eine große Menge See-len,