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[Band 4.]
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des Herrn Ich. Christian Cuno. ioii

der Sachen das reichlich 'ersehet. Diese werdenvon selbst schon so gescheut seyn, daß sie leicht be-merken,

sey. Und in der That; was tbut der liebe Reimnicht? selbst wohl bey den schönsten und geübte-sten Dichtern, ,a bey Meistern unter demselben?Sie gehen so weit, daß sie sich wohl selbst zumMißbrauch heiliger Dinge und zu unanständigenAusdrücken verleiten lassen. Der Herr vonBarre, welcher mitten unter einem Volke, daszum Denkcn und Dichten das allerwenigste Rechthat, so schön und vortreflich denket und dichtet,daß auch die gescheuteste Nation sich seine Lands-mannschafft zur Ehre rechnen würde, hat michdadurch in desto größere Verwunderung gesetzet,daß er verschiedentlich in diesen Fehler, den erleicht halte vermeiden können, gefallen ist: zu-mal, da er sich selbst zugleich in das Amt gesetzthat, andere herrschende Fehler und Schwachhei-ten der Menschen gar freymüthig zu bestrafen.Ich lese unter andern in dess.N epitre au granddiainant. Epitres diverses Tom. I. p, 194. a Lon -dres 1745.

La femnie impunement siehe en ses cheveux gri«Tout les fiess patemels en poincons convertis,

Et siere du fardeau de sa tete tremblanteLa sötte 5' enlaidit, pour paroitre opulente.

En voyant so Busquiere en forme de Plastron,

Qn jureroit, que c’est h peBoral d’ Aarou.

Sollte nicht die bloße Bequemheit des Reimesden Herren von Barre dahin verleitet haben,daß es ihm artig geschienen, wenn er den Ho»henpriester Aaron mit seinem Brustschilde, zu-gleich mit einem nach der Mode geputzten Frauen-zimmer, oder gar närrischem alten Weibe, aufdem Schauplatz stellete. Um des Reimes willenfalsch denken, oder den Wohlstand beleidigen, ist

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