des Herrn Sebald Rau. 1261
dando in Jes. XX'.', 6- 8- und gab solche mit ei-ner Vorrede des Herrn Dock. und Prof. Davidri nll *), der ein gar guter Freund seines HerrnVaters war, in den Druck 1747. in Octav 7B.zu Utrecht, woselbst er noch ein Jahr lang Colle-gia Theologica unter den berühmten Lehrern, de-nen Herren Vogec ri ull und Irhoven und beyletzterem auch noch die Kirchengeschichle wie beydem Herrn D. tTiiü die jüdischen Alterthümer,hörete. In den großen Sommerferien that er ei-ne Ausstucht nach Leiden, und machte sich die schö-ne öffentliche Bibliothek und die Bekanntschafftund deir Umgang mit dem großen SprachverstäN-digcn, Alderr Schulrcns, und mit andern ge-lehrten Männern zri Nutze. Mittler Zeit gescha-he es, daß sich, wegen herannahenden Alters,Leibsfchwachheit und sonstigen häufigen Geschaff-ten des Herrn tT 5 iü, an Unterricht in der hebräi-schen und andern morgenlandischen Sprachen aufdasiger Universität ei» Mangel eräugete. Daherdann des Prinzen Statthalters Hoheit und dieHerren Curatoren zu Utrecht bewogen'wurden, un-sern Herrn Aau hierinne anfänglich zum leciorepublico, und nach Verlauf eiires Jahrs zum Pro-seslbre extraordinario; endlich auch im drittenJahre zum Ordinario zu bestellen. Dic Profes-sionem extraordinariam trat er den eilften März1750. an mit einer Rede de Monumentis Ve^nsEccleüs orientalis, deque usu, quem adierunt
Theo-
*) Vergl. n. G. E. VII. Th. 5 < 2 . A cka emd.
1 747- P- 4*8.