des Herrn Ich. Iac. Schultens. 1267
dio Licht und Hülfe würden beysetzen können, oder er-hörere dieselben, und hörete und bestudirte dieselbenfleißig. Beredsamkeit, Geschic!,te, Kritik,^ Welt-weißheit, hielten ihn insbesonder beschäfftiget.Vornehmlich aber legte er sich mit uncrmüdecemEifer auf die morgenländische Sprachwistenschaff-ten und auf die Gottesgelehrcheit. Fabricius,rVeflclms von den Honerr, Vater und Sohn,und Aibertl waren in allen Theile» derselben seineLehrer. Hauptsächlich aber brachte er es in denersteren, unter der beständigen getreuen Anleitungseines Herrn Vaters, weit über andere hinaus.Anbey genoß er, ausser dem Vortheil altes beson-dern Unterrichtes desselben, auch des ausnehmen-den Vorrechts, daß er sich bey jeder Gelegenheit,und vornehinlich über Tische, in nüzlichen Unter-redungen, welche er nach der Maaße des Wachs-thums seiner Erkenntniß einrichtete, mit ihm un-terhielt. Unser Herr Doctor weiß nicht genug,auch selbst in seinen Schrifften, mit dankbarer Er-kenntlichkeit zu rühmen, was für eine väterlicheTreue und Holdseligkeit darinne geherrschet, welcheheilsame Ermahnungen und Rathschläge -er dabeyzu bekommen das Glück gehabt habe, und vonwie großem Nutzen ihm solche gewesen seyn. Garoft betrafen sie den jedesmaligen Zustand der Kir-che, die Lehrer, die Veränderungen, Angelegen-heiten , Streitigkeiten und den Frieden derselben.Und da ward der Vertrag, so oft es Gelegenheitgab, auf den letzten gerichtet; das unanständigeund schädliche des Haders über Religionömeinun-Yyy Z gen,