Buch 
2 (1828) Die Molkenkur / Ulrich Hegner
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hört der Norden auf, Gerade, wo man zum Thorhineinfährt, rief Tobias vom Bock herunter, DeinFräulein erröthcte ein wenig über die- liebe Einfalt diedas Mädchen von ihr gelernt; und um mein ärzerli»chcs Lachen zu unterbrechen, nahm sie geschwind ihreReisecyllcctancen zur Hand und sagte: Es soll daclbstauch schöne Albrecht Dürer geben. Weißt du, wasdas für Leute sind? fragte ich Suschcn; und der alteKauz auf dem Bock erklärte ihr, daß man dortdieLebkuchen so heiße,

Ich höre das Mädchen gerne singen: du weißtsie hat eine gute Stimme und weiße Zähne, uyd eswar mir ganz recht, als beyde gerade mit dem größtenpnsrcr Dichter anfingen; aber als ich tagtäglich dasLied hören mußte;Kennst du das Land" rc, und:Komm Vater laß uns ziehen," wobey sie mich dannansahen, und glaubten, sie machen mir ein Compli-mcnt, so vcrbath ich mir endlich die Ehre, Unlängstsang sie sogar des Nachts im Bette;Nur wer dieSehnsucht kennt, weiß was ich leide;" ich hörte es imNebenzimmer. Was leidest du denn Suschen, riefich, kann ich helfen? Und siehe da, es war dieSehnsucht, nun bald im Lande der Freyheit zu seyn.Was Teufels geht denn die Freyheit eines Landesein Mädchen an! Oder was für eine Freyheit meinendie Kinder?

Sie haben aber zwey Sehnsüchten; erst nach derSchweiz , und dann eine noch heiligere, wie sie sagen,