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konnte vormals stolzer anf seine militärischen Drath-puppen, kein Franzose eingebildeter anf die unsterbli-chen Meisterwerke seiner Dichter seyn, als es dieSchweizer auf ihre Aussichten sind. Wo irgend eineHöhe liegt, von der man hinunter blicken kann, oderwo in einem Landgut ein Fenster offen steht, da füh-ren sie den Fremden hin, als hätte er so was noch niegesehen.
Besser als alle diese schweizerische Augenweide be-hagte mir daselbst die schöne Butter und der gcwürzigcHonig, die man auf dem wcißcsten Scmmclbrod (an-deres kennt man kaum hier zu Lande) zusammenstreicht.Das ist eine wahre Hirtcnspeise von einfacher Nah-rung und Kraft, deren ich mich nun öfters mit auf-fallendem Vortheil zum Frühstücke, statt der insipidenMolken, bediene, weil ich finde, daß mich diese nurgrämlich macht. Sage das dem Doktor; wenn er esmißräth, so will ich aufhören; bis die Antwort kömmt,kann ich mich schon eine Zeit lang daran laben.
Zuweilen reite ich auch, denn gehen kann ich aufdiesen steinigen Straßen nicht, nach Appcnzcll hin, woich die Bekanntschaft eines wackern Mannes, der langein Frankreich gedient, gemacht habe. Dieses ist derHauptort voin katholischen Theile des Landes und liegtdicht an den Bergen. Erwarte aber von mir keinenähere Beschreibung; ich beschreibe nicht gerne, am-wenigsten das, was man allenthalben schon beschriebenfindet, und überlasse dieß deiner dichterischen Clotilde,