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eine gedruckte hier, sagte er bey sich selbst, und legtegelassen das Buch auf die Seite.
Es währte nicht lange, so trat Tuschen mit einemFremden an der Hand — es war der von gesternAbends — herein, und hinter ihnen der Professor. —Gustav! schrie sie freudig dem Obersten entgegen.
Des Pastors Gustav? rief dieser in frohem Er-staunen.
Wy die Worte Flügel haben, wie bey einem sounvcrmutheten Zusammentreffen, kommt Pinsel undFeder zu kurz. Umarmung, Frage, Händcdruck, halbeAntwort, und wiederum Frage, Freude, Neugicr —Wer will diese schncllbcwcgte Unruhe mahlen?
Es war Gustav, dessen Vater der Hauptpfarrerauf der Frcyhcrrschaft des Obersten, und zugleich des,selben Freund war. Seine frühern Jahre halte derKnabe meist im Schlosse zugebracht, war mit Clotildeaufgewachsen, und von dem gnädigen Herrn wie seinKind geliebt; später, nachdem er die Lehranstalten derHauptstadt durchlaufen, bezog er eine hohe Schule,von wannen er jetzt herkam, um den Winter in derfranzösischen Schweiz zuzubringen, damit er sich in derSprache vollende. Er war Tages vorher in Schaff,Hausen angelangt, und aus Langerweile in das Schau-spiel gegangen. Hier erschien ihm eine Gestalt, dieTuschen, dem ihm wohlbekannten KammermädchenClotildes, auffallend gleich zu seyn schien; da er sie aberJahre lang nicht gesehen, und nichts von ihrem gc,