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gar keine Sendung hat: drey oder vier Personen ge«hcn nicht sobald verloren, dachte er; wäre etwas vonBedeutung vorgefallen, man hätte es wohl berichtet.
Da aber zuweilen auch der, welcher nicht sucht,findet, so geschah es auch jetzt; denn als er gegenMittag nach Roschach kam, war eben ein andrer Rei-ter vor dem Gasthof abgestiegen. Simmcnthal wolltefürbas reiten, aber der Andre kam auf ihn zu, sah ihmfreundlich ins Gesicht: Darf ich fragen, sind Sienicht....
Ja, ich bin's! unterbrach ihn Simmcnthal; unddu bist Gustav '. — Er schwang sich vom Rosse.
Große Freude; sie hatten sich auf der Universitätgekannt, und vertrauten Umgang gepflogen.
Gustav, der dem Wagen des Obersten vorausgeeiltwar, um das Mittagessen zu bestellen, nöthigte seinenFreund zum Bleiben. — Ich wollte gern, erwiedertevon Simmcnthal, und besann sich wirklich. Doch laßmich jetzt, fuhr er fort, und machte sich wieder zumFortreiten gefaßt: ich bin auf einer irrenden Ritter-fahrt; ich soll verirrte Pilgrimme aufsuchen, oder gar,wcnn's Noth ist, Gefangene bcfrcyen. Wir werdenuns wohl wiedersehen, sage nur, wo? Oder kommund mache den Zug mit, er geht nicht weiter als bisKonstanz .
Da komme ich so eben her, sagte Gustav, undgehe jetzt für einige Zeit auf das Schloß Grü,ncnstcln.