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Der Pastor, der i» seinem einzige» Knaben denTrost seiner altcn Tage fand, hatte, so wenig wie dieKleinen selbst, an ihrem Umgang Anstoß genommen,nnd bisher gcglanbt, Kinder in diesem Alter würdenschon recht wohl erzogen, wenn man für weiter nichtssorgte, als daß sie gcsnnd und gnt blieben. Destomehr erschrak jetzt der friedliche Mann über den Ton,den die Baronesse anstimmte, nnd wußte znr Stundewenig einzuwenden, welches die vornehme Fra » aberauch nicht erwartete. Allein wie sollte er zu Werkegeben? Seinen Gustav einzusperren, das war ihmnicht zuzumnthen; und war er frey, so hatte er in einpaar Sprüngen sein Mädchen aufgefunden; ihm aberden Umgang mit Clotildc zu verbieten, wie hätte erdie hohe Unschuld des Knaben mit irgend einemGrunde des Verbotes behelligen dürfen, ohne sich anGott nnd dc» heiligen Kindheit zu versündigen? —Alles also, was die Bemühungen der gnädigen Fraubewirkten, ward, daß dcr Spielraum dcr Kinder auf denSchloßgarten beschränkt wurde. Aber das war Gustavbald z» enge, er kletterte über die Mauer und halfdem Mädchen auch hinüber, nnd der nachsichtigeOheim fand, es sey denn doch besser, den Kindernfreyen Lauf zu lassen, als daß sie den Hals brächen;nnd so ging es wieder wie zuvor. Kam dann z»Zeiten die Mutter, so wurde Clotildc, so gut es an-ging, von dem Knaben entfernt gehalten, sie mußteschöne Kleider anziehen, nnd durfte mit dcr alten