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stand ihn nicht, und achtete bey dem Gewirre der all,gemeinen Begrüßung sein Weggehen wenig.
Aber wer will die Wonne des Predigers beschrei-ben, als er seine so lange vermißte Braut wieder inden Armen hatte, voll Huld und Anmuth mehr alsjemahls? Er hätte sie gern alles auf Ein Mahl gc-fragt, ihr alles mit Einem Mahl erzählt, und konnteeben deßhalb nicht recht zum Sprechen noch zum Hö-ren kommen, weil sich seine Vorstellungen drängten,wie lebendiges Wasser aus einer sprudelnden Quelle.Eben so gerne hätte er sie noch an demselben Abendzu seiner neuen Pfarrbchausung, die beynahe völligfertig war, hingeführt, um ihr alle die gelungenen An-ordnungen, wovon seine Briefe gesprochen, nunmehrin gefälliger Wirklichkeit vorzuweisen; denn seine Ein-bildung beflügelten jetzt einzig die Ideen von dem dop-pelten Glücke, das ihm sein Beruf und die Liebe be-reitete. Aber Suschcn fand bey allem Licbcsgchorsam,daß es damit doch noch Zeit habe bis morgen; jetztwar sie müde von der Reise, und wollte sich heutenoch im Schlosse einordnen. Auch da hatte sein zärt-liches Herz gesorgt; sie war wirklich überrascht, als derBräutigam, der während des Obersten Abwesenheitalles im Hause auf das sorgfältigste und zur Zufrie-denheit Clotildcns eingerichtet hatte, sie in ei» niedli-ches, mit Schwcizerprospcctcn und Fraucnzimmcrschrif-tcn ausgezicrtcs oberes Stübchcn führte, das, wovoner ein großer Liebhaber war, eine schöne Aussicht gc-