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Es thut mir gleichwohl leid, daß es unter meinemDache geschehen, erwiederte der Oberste. — Aber, meinHimmel! was wird aus unserm geträumten Götterle-den, aus unserm seligen Nichtsthun werden, wenn dasso fortgeht? Erst verlieren wir den trefflichen Sim-nicnthal, und kriegen dann diese gemeine Frau aufden Hals, und sind noch in den ersten Tagen der zweyMonathe, die eine günstige Schickung uns gewährensollte!
Das soll uns nicht stören, antwortete der Profes-sor; Herr von Simmcnthal kann wieder kommen, unddie Tante mag gehen. Uebrigcns ist es nichts Neues,daß dergleichen Anstalten zu glücklichen Tagen nichtgelingen, auch wenn man alle äußerlichen Mittel dazubey der Hand hat, und selbst nichts anders will, alsunschuldiges Wohlleben; wer wäre sonst glücklicher alsdie Reichen? Ein Leben herrlich und in Freuden, dar-an scheint der Himmel kein großes Wohlgefallen zuhaben; und wenn er es etwa einem beschehrt, sokömmt dieser gewöhnlich unvermerkt und »«gesuchtdazu, für eine Zeitlang, meist nach vorhergegangenenEntbehrungen, und mag sich wohl hüthcn, es nichtals Zweck des Daseyns aufzustellen.
Das will ich auch nicht, ich will kein Schlaraffen-leben, sagte der Oberste etwas empfindlich, ich suchenur in heiterer Unterhaltung mit frohgcsinntcn Freun-den über den Strom der Zeit sanft hinzugleiten; istdas etwas Böses? Das weiß ich wohl, daß man das