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2 (1828) Die Molkenkur / Ulrich Hegner
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tcn machte, daß sie desto eher wieder abzogen. Nurverlangte der Eigenthümer noch eine Entschädigungfür seine Windfahne; aber die Andern lachten ihnaus; du solltest dem Herrn gerade noch danken, riefeiner: das Fähnlein war schon seit zwanzig Jahreneingerostet, nun hat cr's wiederum in Bewegung ge,bracbk.

Aber wie schlagen wir uns denn? hob der Eng«ländcr sogleich wieder an, als die Leute weg waren;- von den Pistolen sagte er nichts mehr.

Wie Sie wollen, antwortete ich; die Appcnzellerhaben jeder seinen Degen oder sein Schwert, ich willdafür sorgen. — Mir siel der Hauptmann ein, derFreund des Obersten; zu dem ging ich, und machteihn mir mir und dem Nothwendigen in Kürze bekannt.Natürlich war dem wackern Mann," da ich ihm nichtaller sagen durste, das Vorhaben nicht ganz recht; erkchrie mit mir in das Wirthshaus zurück, und wollteFrieden stiften. Allein das ging nicht; der Engländerfand sich zu sehr beleidigt, und wollte ein Abenteuerhaben, und ich suchte die Beleidigung nicht zu mil-dern, denn es war bey mir beschlossen, daß er sich mitdir nicht schlagen sollte: entweder, dachte ich, nehmeich ihm die Lust dazu, oder er verwundet mich, undmuß dann die Gegend meiden; so hat Clotildc Ruhe.

Es war nicht G'roßmuth; Ihr thätet mir zu vielEhre an, wenn ihr eine Tugend daraus machtet; ichbin auch kein Haudegen, wie du weißt, wenn schon