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Verlauf kannte, so wurde gerade das Unrathsamc be-schlossen. Der Oberste drang darauf, daß er nachFcldkirch gehen sollte, um, wo immer möglich, denVerwundeten zu bcßrcr Pflege nach Erüucustcin zubringen; die Andern fanden das menschlich gedacht.Nur Clotildc, allein von allem unterrichtet, war umdie Hinreise Gustavs bange, und suchte ihr Hindernissein den Weg zu legen, wußte aber nicht wie — als zurrechten Stunde der Hauptmann von Appcnzcll inGrüncnstcin anlangte.
Dieser berichtete, daß der Engländer auf sein Ver-langen nicht nach Fcldkirch, sondern in das bcnack-bartc Dorf Scnnwald gebracht worden sey, wo nunder deutsche Arzt, den er durch ein glückliches Unge-fähr in Fcldkirch angetroffen, aus Gefälligkeit dessenPflege übernommen habe. Der Arzt versichere, daßdie Wunde zwar groß, aber nicht tief und somit auchnicht gefährlich sey; nur bedürfe der Verwundete Ruhe,und müsse durch keinen Besuch, am wenigsten von derBekanntschaft von Roschach her, gestört und aufgereiztwerden.
Der Oberste fluchte über die Händelsucht Sim-mcnthals, die ihm einen neuen Strich durch seineRechnung auf einen ungestörten Lebensgenuß gemacht;und die Schweizerin war auch nicht wohl auf ihrenVetter zu sprechen; er hatte ihr, wie sie meinte, einenso schonen Plan auf sein eignes Glück vereitelt. DerMensch denkt, Gott lenkt: sagte der alte Professor,